Die Frage nach dem Quadratmeterpreis ist die häufigste überhaupt, wenn es um den Fassadenanstrich geht. Und sie ist berechtigt, denn ohne eine Bezugsgröße lässt sich kein Angebot einordnen. Das Problem daran: Ein einzelner Quadratmeterpreis sagt für sich genommen wenig aus, solange nicht klar ist, was alles darin enthalten sein soll.
Dieser Ratgeber macht die Zahl greifbar. Sie erfahren, in welcher Spanne sich der Quadratmeterpreis realistisch bewegt und wodurch er sich innerhalb dieser Spanne verschiebt, wie Sie Ihre eigene Fassadenfläche in wenigen Minuten selbst ausrechnen, was ein Anstrich bei 100, 150 und 200 Quadratmetern ungefähr bedeutet, und wie sich Gerüst und Vorarbeiten auf die Summe auswirken.
Das Wichtigste in Kürze
Ein kompletter Fassadenanstrich liegt als Orientierung bei 25 bis 60 Euro pro Quadratmeter Fassadenfläche, inklusive Vorarbeiten, Grundierung, zwei Anstrichen und in der Regel Gerüst.
Die reine Malerleistung ohne Gerüst und ohne größere Vorarbeiten bewegt sich meist zwischen 15 und 30 Euro pro Quadratmeter.
Das Gerüst schlägt je nach Höhe und Standzeit mit etwa 6 bis 12 Euro pro Quadratmeter Gerüstfläche zu Buche.
Die Fassadenfläche berechnet sich aus Umfang mal Höhe, abzüglich Fenster und Türen. Bei Giebeln kommt die Dreiecksfläche hinzu.
Was kostet Fassade streichen pro Quadratmeter?
Die belastbare Orientierung für einen kompletten Fassadenanstrich liegt bei 25 bis 60 Euro pro Quadratmeter Fassadenfläche. In dieser Spanne sind enthalten: Reinigung der Fläche, kleinere Ausbesserungen, Grundierung, zwei Anstriche mit wetterfester Fassadenfarbe, Abdecken und Abkleben sowie in der Regel das Gerüst.
Wer dagegen nur die reine Malerleistung vergleicht, also Arbeitszeit und Material für Grundierung und zwei Anstriche ohne Gerüst und ohne nennenswerte Vorarbeiten, landet eher bei 15 bis 30 Euro pro Quadratmeter. Genau hier entsteht die häufigste Verwirrung beim Angebotsvergleich: Zwei Angebote mit scheinbar sehr unterschiedlichen Quadratmeterpreisen können am Ende dieselbe Summe ergeben, weil das eine das Gerüst enthält und das andere nicht.
Deshalb lautet die wichtigste Frage beim Vergleich nicht, wie hoch der Quadratmeterpreis ist, sondern was in ihm steckt.
Wodurch sich der Preis innerhalb der Spanne verschiebt
Zustand des Untergrunds. Der größte Hebel von allen. Eine feste, saubere Fassade braucht reinigen, grundieren, streichen. Sobald Risse verfüllt, lose Putzstellen ausgebessert oder Algen flächig behandelt werden müssen, wächst der Aufwand deutlich, und mit ihm der Preis pro Quadratmeter.
Gliederung der Fassade. Viele Fenster, Erker, Gauben, Gesimse und Anschlüsse bedeuten mehr Abkleb- und Detailarbeit je Quadratmeter als eine glatte Wand. Zwei Häuser mit identischer Fläche können sich dadurch spürbar unterscheiden.
Gebäudehöhe. Ein Bungalow lässt sich teils mit Fahrgerüst oder Leiter bearbeiten, ein dreigeschossiges Haus verlangt ein vollständiges Standgerüst. Mit jedem Geschoss steigen Gerüstkosten und Arbeitszeit.
Farbsystem. Hochwertige Silikonharz- oder Silikatfarben kosten pro Liter mehr als einfache Dispersionen, halten dafür deutlich länger. Am Gesamtpreis macht die Farbe einen kleineren Anteil aus, an der Haltbarkeit einen großen.
Zugänglichkeit. Enge Grundstücke, Gerüstaufbau über Gehwegen oder an Grundstücksgrenzen und schlechte Anfahrt erhöhen den Aufwand für Logistik und Absicherung.
Wie Sie Ihre Fassadenfläche selbst berechnen
Bevor Sie einen Quadratmeterpreis anwenden können, brauchen Sie die Fläche. Die lässt sich mit einem Maßband und fünf Minuten Rechnen gut genug abschätzen.
Schritt 1: Umfang des Hauses messen
Addieren Sie die Längen aller Außenwände. Bei einem rechteckigen Haus also zweimal die Länge plus zweimal die Breite. Ein Haus mit 10 Metern Länge und 8 Metern Breite hat einen Umfang von 36 Metern.
Schritt 2: Mit der Höhe multiplizieren
Gemessen wird vom Sockel bis zur Dachkante, bei mehreren Geschossen entsprechend die Gesamthöhe. Bei 6 Metern Höhe ergibt das 36 mal 6, also 216 Quadratmeter Bruttofläche.
Schritt 3: Giebelflächen addieren
Hat das Haus Giebel, kommt je Giebel die Dreiecksfläche dazu: Giebelbreite mal Giebelhöhe geteilt durch 2. Bei 8 Metern Breite und 3 Metern Giebelhöhe sind das 12 Quadratmeter je Giebel.
Schritt 4: Fenster und Türen abziehen
Messen Sie Breite mal Höhe je Öffnung und ziehen Sie die Summe ab. Als grobe Faustregel machen Fenster und Türen bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus etwa 15 bis 20 Prozent der Fassadenfläche aus.
Ein durchgerechnetes Beispiel: 36 Meter Umfang mal 6 Meter Höhe ergibt 216 Quadratmeter. Plus 2 Giebel mit je 12 Quadratmetern sind 240 Quadratmeter. Abzüglich 18 Prozent für Fenster und Türen, also rund 43 Quadratmeter, bleiben etwa 197 Quadratmeter Fassadenfläche.
Wichtig zum Verständnis von Angeboten: Viele Betriebe rechnen kleine Öffnungen aus praktischen Gründen nicht ab, weil das Abkleben einer Fensterlaibung mehr Zeit kostet als das Streichen der gleichen Fläche. Das ist fachlich üblich und kein Trick, sollte im Angebot aber nachvollziehbar stehen.
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Wir messen Ihre Fassade in Germering, im Landkreis Fürstenfeldbruck und im Münchner Westen selbst auf, prüfen den Untergrund und rechnen alle Positionen transparent auf, inklusive Gerüst.
Rechenbeispiele nach Hausgröße
Mit der Fläche aus dem vorigen Abschnitt und der Spanne von 25 bis 60 Euro pro Quadratmeter lässt sich die Größenordnung für das eigene Haus abschätzen. Die folgenden Beispiele rechnen das für drei typische Hausgrößen durch, jeweils in drei Szenarien.
Die Szenarien unterscheiden sich im Zustand der Fassade, denn genau daran entscheidet sich der Quadratmeterpreis:
Guter Zustand: Putz fest und sauber, nur die Farbe verwittert. Reinigen, grundieren, zwei Anstriche. Rechnung mit etwa 25 bis 35 Euro pro Quadratmeter.
Mittlerer Zustand: vereinzelte Haarrisse, Algenbefall auf der Nordseite, kleinere Ausbesserungen nötig. Etwa 35 bis 45 Euro pro Quadratmeter.
Sanierungsbedarf: größere Risse, lose Putzstellen, flächige Vorarbeiten. Etwa 45 bis 60 Euro pro Quadratmeter und mehr.
Beispiel 1: kleines Haus mit 100 Quadratmetern Fassadenfläche
| Zustand | Preis je m² | Gesamt bei 100 m² | Typisch für |
|---|---|---|---|
| Gut | 25 bis 35 Euro | 2.500 bis 3.500 Euro | Bungalow, gepflegter Bestand |
| Mittel | 35 bis 45 Euro | 3.500 bis 4.500 Euro | letzter Anstrich über 15 Jahre her |
| Sanierungsbedarf | 45 bis 60 Euro | 4.500 bis 6.000 Euro | sichtbare Risse, lose Putzstellen |
Beispiel 2: typisches Einfamilienhaus mit 150 Quadratmetern
| Zustand | Preis je m² | Gesamt bei 150 m² | Typisch für |
|---|---|---|---|
| Gut | 25 bis 35 Euro | 3.750 bis 5.250 Euro | Reihenendhaus, jüngerer Bestand |
| Mittel | 35 bis 45 Euro | 5.250 bis 6.750 Euro | der häufigste Fall in der Praxis |
| Sanierungsbedarf | 45 bis 60 Euro | 6.750 bis 9.000 Euro | Altbau mit Putzschäden |
Beispiel 3: größeres Haus mit 200 Quadratmetern
| Zustand | Preis je m² | Gesamt bei 200 m² | Typisch für |
|---|---|---|---|
| Gut | 25 bis 35 Euro | 5.000 bis 7.000 Euro | freistehend, zwei Vollgeschosse |
| Mittel | 35 bis 45 Euro | 7.000 bis 9.000 Euro | Bestandshaus mit Algenbefall |
| Sanierungsbedarf | 45 bis 60 Euro | 9.000 bis 12.000 Euro | größerer Altbau, Mehrfamilienhaus |
Alle Werte sind bundesweite Orientierungsgrößen für einen kompletten Anstrich inklusive Vorarbeiten, Grundierung, zwei Anstrichen und in der Regel Gerüst. Regionale Unterschiede, Gebäudehöhe und Fassadengliederung verschieben die Summe in beide Richtungen. Verbindlich wird eine Zahl erst nach Besichtigung und Aufmaß.
Was das Gerüst kostet
Das Gerüst ist die Position, die beim Vergleich am häufigsten für Verwirrung sorgt, weil sie in manchen Angeboten enthalten ist und in anderen nicht. Als Orientierung liegt sie bei 6 bis 12 Euro pro Quadratmeter Gerüstfläche, wobei sich diese Fläche von der Fassadenfläche unterscheidet: Sie ergibt sich aus der Gerüstlänge mal der Gerüsthöhe und schließt Fensteröffnungen mit ein, weil das Gerüst ja durchgehend steht.
Drei Faktoren bestimmen den Preis: die Standzeit, denn in der Grundmiete sind meist einige Wochen enthalten, danach fällt Vorhaltemiete an. Die Aufbauhöhe, weil jede weitere Gerüstlage Material und Arbeitszeit kostet. Und die Situation vor Ort, also ob das Gerüst frei auf dem Grundstück steht oder über einen Gehweg ragt, wo Absicherung, Beleuchtung und gegebenenfalls eine Genehmigung dazukommen.
Bei eingeschossigen Gebäuden reicht manchmal ein Fahrgerüst, was die Kosten spürbar senkt. Ab zwei Vollgeschossen führt an einem Standgerüst kein Weg vorbei, allein schon aus Arbeitsschutzgründen.
Praktisch relevant ist noch ein anderer Punkt: Steht das Gerüst ohnehin, lassen sich weitere Arbeiten an der Gebäudehülle im selben Zug erledigen, etwa Dachreinigung, Dachbeschichtung oder die Aufarbeitung von Holzbauteilen. Wer das bündelt, zahlt die Gerüststellung einmal statt zweimal.
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Gerüst gehört bei uns zum Auftrag
Planung, Aufbau und Abbau übernehmen wir selbst, als transparente Position im Angebot. Sie suchen keinen Gerüstbauer und koordinieren keine Termine zwischen Gewerken.
Diese Positionen kommen häufig dazu
Über den reinen Anstrich hinaus tauchen in Angeboten regelmäßig weitere Posten auf. Sie sind kein Aufschlag, sondern notwendige Arbeiten, die je nach Zustand anfallen:
Rissverfüllung. Wird meist nach laufendem Meter abgerechnet. Feine Haarrisse werden überarbeitet, breitere geöffnet, verfüllt und armiert.
Putzausbesserung. Nach Quadratmeter oder als Pauschale für kleine Flächen. Lose Stellen werden abgeschlagen und neu aufgebaut, was Standzeit für die Trocknung braucht.
Algen- und Moosbehandlung. Auf Nordseiten und in grünen Lagen häufig nötig. Die Fläche wird gereinigt und mit einem geeigneten Mittel behandelt, bevor grundiert wird.
Grundierung. Bei sandenden oder stark saugenden Untergründen unverzichtbar. Wer sie im Angebot vermisst, sollte nachfragen, denn ohne sie leidet die Haftung.
Sockelanstrich. Der Sockel braucht ein anderes, wasserabweisendes System als die Fläche darüber und wird deshalb oft separat ausgewiesen.
Nebenflächen. Dachuntersichten, Regenrinnen, Fensterläden, Geländer und Türen werden gern übersehen, bis sie neben der frischen Fassade alt aussehen. Es lohnt sich, beim Angebot direkt mit abzufragen, was davon enthalten ist.
Angebote richtig vergleichen
Drei Angebote für dieselbe Fassade können um mehrere tausend Euro auseinanderliegen, ohne dass eines davon unseriös wäre. Der Unterschied steckt fast immer im Leistungsumfang. Diese Prüfliste macht Angebote vergleichbar:
1. Ist die Fassadenfläche ausgewiesen? Ein seriöses Angebot nennt die Quadratmeterzahl, auf der es basiert. Fehlt sie, lässt sich der Preis nicht nachvollziehen und spätere Nachträge sind vorprogrammiert.
2. Wie viele Anstriche sind kalkuliert? Zwei Anstriche sind Standard. Ein Angebot mit nur einem Anstrich ist günstiger und deckt bei Farbwechseln oder auf saugendem Untergrund oft nicht gleichmäßig.
3. Ist die Grundierung enthalten? Auf sandenden oder stark saugenden Untergründen ist sie die Voraussetzung für Haftung. Fehlt die Position, ist das ein Gesprächspunkt.
4. Stehen Vorarbeiten als eigene Positionen drin? Rissverfüllung, Putzausbesserung und Algenbehandlung gehören ausgewiesen. Tauchen sie nur als Eventualposition oder gar nicht auf, kann es auf der Baustelle teuer werden.
5. Ist das Gerüst enthalten, und für wie lange? Die Grundmiete deckt meist einige Wochen ab. Wenn das Projekt länger dauert, fällt Vorhaltemiete an. Beides sollte im Angebot stehen.
6. Welches Produkt wird verwendet? Ein konkret benanntes Farbsystem sagt mehr über die zu erwartende Haltbarkeit aus als jede Werbeformulierung.
7. Sind Nebenflächen geklärt? Dachuntersichten, Fensterläden, Geländer und Sockel entweder ausdrücklich drin oder ausdrücklich raus.
8. Gibt es einen Zeitplan? Ein verbindliches Zeitfenster mit Puffer für Wetter zeigt, dass der Betrieb realistisch plant.
Das auffällig günstigste Angebot ist selten das beste, und das teuerste nicht automatisch das gründlichste. Vergleichbar wird es erst, wenn bei allen Angeboten dieselben Positionen enthalten sind. Im Zweifel lohnt es sich, bei jedem Betrieb dieselben fünf Fragen zu stellen und die Antworten nebeneinanderzulegen.
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Angebot mit allen Positionen einzeln aufgeführt
Fläche, Vorarbeiten, Grundierung, Anstriche, Farbsystem und Gerüst stehen bei uns getrennt im Angebot. So sehen Sie genau, wofür Sie zahlen, und können sauber vergleichen.
Selbst streichen: was sich wirklich sparen lässt
Die Rechnung klingt zunächst überzeugend: Bei 150 Quadratmetern und einem mittleren Komplettpreis von 40 Euro pro Quadratmeter stehen 6.000 Euro im Raum. Material für Grundierung und zwei Anstriche kostet einen Bruchteil davon. Der Rest wäre gespart.
Realistisch gegengerechnet sieht es anders aus. Gerüstmiete fällt auch beim Selbermachen an, und wer länger arbeitet als ein Profi, zahlt länger Miete. Farbe in guter Qualität kostet auch im Baumarkt Geld, und der Verbrauch liegt beim ersten Mal erfahrungsgemäß höher als kalkuliert. Dazu kommen Werkzeug, Abdeckmaterial und Entsorgung. Und dann der größte Posten, den keine Rechnung ausweist: die Zeit. Ein kompletter Fassadenanstrich am Einfamilienhaus sind mehrere volle Arbeitstage, wetterabhängig verteilt über Wochen.
Bei einer eingeschossigen, gut zugänglichen Fassade mit gesundem Untergrund ist Eigenleistung für handwerklich geübte Eigentümer trotzdem eine realistische Option. Ab zwei Geschossen, bei erkennbaren Schäden oder bei gedämmten Fassaden verschiebt sich das Bild deutlich: Die Absturzgefahr am selbst aufgebauten Gerüst ist real, Fehler in der Untergrundbeurteilung zeigen sich erst nach Jahren, und auf die eigene Arbeit gibt es keine Gewährleistung.
Wann der Anstrich nicht reicht
Ein Punkt, der in jeder Kostenrechnung mitgedacht gehört: Wenn der Putz selbst beschädigt ist, ist der Anstrich Kosmetik auf kaputtem Untergrund. Hohl klingende Flächen, breite oder verzweigte Risse, abplatzende Stellen und Feuchteflecken sind Anzeichen dafür, dass zuerst der Untergrund instand gesetzt werden muss.
Der einfache Selbsttest dazu: Klopfen Sie die Fassade an mehreren Stellen mit dem Fingerknöchel ab. Klingt sie überall gleichmäßig hart, ist der Untergrund vermutlich gesund. Klingt sie stellenweise dumpf, hat sich der Putz vom Mauerwerk gelöst. Dann führt der Weg über die Fassadensanierung, bevor gestrichen wird.
Und noch ein wirtschaftlicher Gedanke: Steht ohnehin ein Gerüst und wird der Untergrund ohnehin vorbereitet, ist das der günstigste Moment, über eine Fassadendämmung nachzudenken. Die Positionen Gerüst, Untergrundarbeiten, Putz und Anstrich fallen dann nur einmal an.
Fassade streichen im Raum München
Die Preisspannen in diesem Ratgeber gelten bundesweit. Im Großraum München liegen die Lohnkosten tendenziell über dem Bundesdurchschnitt, was sich in den Angeboten niederschlägt. Gleichzeitig beeinflusst das Voralpenklima den Aufwand: Schlagregen aus westlicher Richtung, intensive Föhnsonne auf den Südseiten und lange Frostperioden führen dazu, dass Fassaden hier häufiger Vorarbeiten brauchen, und dass sich höherwertige, schlagregendichte Farbsysteme eher rechnen als anderswo. In grünen, baumreichen Wohnlagen kommt auf den Nordseiten regelmäßig eine Algenbehandlung dazu.
Die Fassaden Schmid GmbH streicht Fassaden in Germering, Puchheim, Gröbenzell, Eichenau, Olching, Gilching, Gräfelfing und Planegg sowie im Münchner Westen von Pasing über Aubing bis Freiham. Aufmaß, Untergrundprüfung und Angebot sind kostenlos, das Gerüst gehört zum Auftrag.
Häufige Fragen zu den Kosten pro Quadratmeter
Was kostet Fassade streichen pro m2?
Ein kompletter Fassadenanstrich liegt als Orientierung bei 25 bis 60 Euro pro Quadratmeter Fassadenfläche, inklusive Vorarbeiten, Grundierung, zwei Anstrichen und in der Regel Gerüst. Die reine Malerleistung ohne Gerüst und ohne größere Vorarbeiten bewegt sich meist zwischen 15 und 30 Euro pro Quadratmeter. Entscheidend für die Einordnung ist immer, welche Positionen im Preis enthalten sind.
Was kostet es, 200 qm Fassade zu streichen?
Bei 200 Quadratmetern ergibt sich aus der Spanne ein Rahmen von etwa 5.000 bis 12.000 Euro. Bei gutem Untergrund liegt die Summe bei 5.000 bis 7.000 Euro, bei mittlerem Zustand mit Ausbesserungen bei 7.000 bis 9.000 Euro, bei Sanierungsbedarf mit Rissen und losen Putzstellen bei 9.000 bis 12.000 Euro.
Wie berechne ich meine Fassadenfläche?
Umfang des Hauses mit der Höhe multiplizieren, Giebelflächen addieren (Breite mal Höhe geteilt durch 2 je Giebel) und Fenster und Türen abziehen. Bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus machen Öffnungen etwa 15 bis 20 Prozent der Fläche aus.
Was kostet das Gerüst beim Fassadenanstrich?
Als Orientierung 6 bis 12 Euro pro Quadratmeter Gerüstfläche, abhängig von Aufbauhöhe, Standzeit und Situation vor Ort. Die Gerüstfläche unterscheidet sich von der Fassadenfläche, weil das Gerüst durchgehend steht und Fensteröffnungen mit einschließt.
Warum sind Angebote so unterschiedlich?
Weil der Leistungsumfang variiert. Gerüst, Grundierung, Zahl der Anstriche, Vorarbeiten und Nebenflächen sind in manchen Angeboten enthalten und in anderen nicht. Vergleichbar werden Angebote erst, wenn bei allen dieselben Positionen ausgewiesen sind.
Lohnt es sich, die Fassade selbst zu streichen?
Bei einer eingeschossigen, gut zugänglichen Fassade mit gesundem Untergrund kann Eigenleistung für geübte Eigentümer sinnvoll sein. Gerüstmiete, Material und mehrere volle Arbeitstage fallen trotzdem an. Ab zwei Geschossen, bei Schäden am Putz oder bei gedämmten Fassaden überwiegen Risiko und Aufwand.
